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Qualität in Schulen

In den meisten europäischen Ländern laufen zur Zeit Projekte, in denen die Evaluation und Weiterentwicklung von Schule und Unterricht vorgeschrieben werden, so auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.
Gesellschaft und Schule verändern sich ständig. Die Anforderungen an Schule, Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler steigen unter anderem aufgrund veränderter Familienstrukturen, globaler Vernetzung und neuer Technologien. Die Einbeziehung aller Partner, die sich mit der Erziehung von Kindern befassen - Eltern, Lehrpersonen, Ministerium und Institutionen - ist notwendig. Die Orientierung an Qualitätsmerkmalen einer guten Schule sowie entsprechende Überprüfung und Verbesserung von Schule und Unterricht sind dabei unverzichtbar.
Das Ziel von Qualitätsentwicklung ist die Verbesserung von Schule in allen ihren Bereichen. Qualität von Schulen umfasst zumindest die Bereiche  Unterricht, Schulklima, Schulführung, Personalentwicklung, Organisation und Administration, Lernergebnisse und Lernerfolge sowie Qualitätsmanagement.
Qualitätsbeurteilung in Schulen ist keine Neuheit. Seit jeher wurden Lehrpersonen und Unterricht von Inspektoren auf ihre Qualität untersucht. Neu an der sogenannten Qualitätssicherung sind der methodische Zugang durch Evaluation, die Forderung nach Selbstevaluation und der Anspruch, dass nicht nur Lehrpersonen und ihr Unterricht, sondern Schulen insgesamt beurteilt werden.
Zur Klärung bestimmter Fragen der Schulqualität werden in einer Evaluation - mit Fragebögen, Statistiken, Tests, Interviews, etc. - Daten erhoben, verarbeitet und interpretiert. Dabei unterscheidet man zuerst einmal zwischen Selbst- und Fremdevaluation sowie interner und externer Evaluation.
Diese systematische Sammlung von Daten und deren Auswertung und Interpretation zeigt Informationen zur Schulqualität auf mit dem Ziel, Grundlagen für eine Optimierung zu erhalten.

 
 

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