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Mobbing in der Schule

 

Der Begriff Mobbing stammt aus dem Englischen und bedeutet anpöbeln, fertigmachen (mob = Pöbel).

Von Mobbing spricht man, wenn SchülerInnen über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder zur Zielscheibe ihrer MitschülerInnen werden.

Beispiele:

  • Wenn man jemanden nicht beachtet, nicht mit ihm spricht und von gemeinsamen Aktivitäten ausschließt (psychisches Mobbing)
  • Wenn man jemandem Schimpfwörter nachruft, ihn lächerlich macht, ihm droht (verbales Mobbing)
  • Wenn man jemandem wehtut, z.B. schlägt, ein Bein stellt, kneift, an die Wand presst, usw. (physisches Mobbing)
  • Wenn man jemanden gegen seinen Willen festhält, z.B. einsperrt, unter Wasser taucht, usw.
  • Wenn man fremdes Eigentum beschmutzt, beschädigt oder kaputtmacht
  • Wenn man jemanden per E-Mail, SMS oder im Netz schikaniert (E-Mobbing)
  • Usw.

Mobber wollen nur eines: Sie wollen ihre Stellung in der Gruppe festigen. Indem sie wehrlose Opfer einschüchtern und ihnen immer mehr Angst einjagen, demonstrieren ihre Stärke und ihre Macht.

Die Opfer sind häufig Kinder und Jugendliche, die zu keiner Clique gehören, weil sie aus irgendeinem Grund "anders" sind als die Kinder, die das Sagen haben. Es gibt es ganz unterschiedliche Gründe, warum ein Kind an den Rand gedrängt wird. Mal ist es die "falsche" Kleidung, mal das Aussehen, ihre Schüchternheit, die strengen Eltern oder der Dialekt, der Kinder zu Außenseitern abstempelt.

Mobbing geschieht anfangs im Verborgenen. Wenn sich das Opfer nach einiger Zeit in seine Verlierer-Rolle gefügt hat, wird mehr und mehr offen gemobbt.

Mobbing kann überall passieren - auf dem Schulweg, in der Pause, im Bus, an der Bushaltestelle, in der Turnhalle, in der Umkleidekabine… und auf elektronischem Weg.

Mobbing-Opfer zu erkennen ist nicht immer einfach, denn gemobbte Kinder erzählen nur selten von ihren Ängsten. Aber  es gibt doch ein paar typische Merkmale:

  • Sie können sich schwer konzentrieren.
  • Sie sind nervös und angespannt.
  • Sie sind häufig müde und schlafen schlecht.
  • Sie haben oft schlechte Laune.
  • Sie fehlen immer öfter in der Schule und kommen zu spät.
  • Sie werden in der Schule schlechter.
  • Sie bleiben nach Unterrichtsende oder in der Pause länger im Klassenzimmer.
  • Sie können manchmal plötzlich wütend und aggressiv werden.
  • Sie erfinden Ausreden.
  • Sie haben häufig Kopf- und Bauchschmerzen.

Eltern, Lehrer und Schüler finden Tipps und Anregungen zur Hilfe in Mobbingsituationen auf folgender Website: www.mobbingberatung.info

 

 
 

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